Widerstand in Mecklenburg-Vorpommern

Wismar: Illegale KPD-Gruppe verurteilt

12. März 1937

Kommunistischer Widerstand Arbeiter Rundfunkverbrechen

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde in Wismar eine illegale KPD-Organisation gegründet.  Der dreierköpfigen Führung stand der 31jährige Dreher Karl Fritz vor. Man hörte den Moskauer Rundfunk, führte Schulungen durch und hielt Kontakt zu anderen Kommunisten. Vom 10. bis 13. März 1937 standen Dreher und 15 weitere Kommunisten vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg. Karl Fritz wurde zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt.[1]

[1] Vgl. Jahnke, Karl Heinz: Sie dürfen nicht vergessen werden. Widerstand gegen die NS-Diktatur in Mecklenburg 1933-1945, Rostock 2005, S. 43.

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