Widerstand in Mecklenburg-Vorpommern

Wahlendow: Jungkommunistin nimmt sich in Haft das Leben

21. Oktober 1935

Kommunistischer Widerstand

Die Berliner Jungkommunistin Margarete Walter[1] war Mitglied des ZK des KJVD[2] und hatte 1930 in Moskau an der Internationalen Leninschule[3] studiert. Im Frühjahr 1935 wurde sie zur Landhilfe nach Wahlendow zwangsverpflichtet. Hier führte sie ihre antifaschistische Arbeit fort und stand weiter in Verbindung zum ZK des KJVD. Am 9. Oktober 1935 wurde verhaftet und in das Gestapogefängnis in der Berliner Prinz-Albrecht-Straße in Berlin verschleppt. Hier stürzte sie sich am  21. Oktober 1935 auf dem Weg zu einem Verhör in einen Luftschacht.[4]

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/...

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistischer_Jugendverband_Deutschlands_(1920)

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/...

[4] Jahnke, Karl Heinz: Jungkommunisten im Widerstandskampf gegen den Hitlerfaschismus, Dortmund 1977, S. 128f.