Widerstand in Mecklenburg-Vorpommern

Friedland: Kommunist aus Zuchthaus entlassen

14. Dezember 1939

Widerstand am Arbeitsplatz Wehrkraftzersetzung Kommunistischer Widerstand

Kommunist Karl Preuster aus Friedland wurde am 14. Mai 1939 wegen ‚kommunistischer Propaganda‘ in der Stärkefabrik Friedland zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Er hatte wiederholt vor den Gefahren eines Krieges gewarnt und von der Sowjetunion erzählt. Am 14. Dezember 1940 wurde Preuster aus dem Zuchthaus Dreibergen-Bützow entlassen bervor er im Mai 1944 wieder in Bützow Dreibergen inhaftiert und zu 10 jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Preuster hatte Genugtuung über Rückschiäge der Wehrmacht geäußert und außerdem erklärt: „Im Osten geht die Sonne auf, dort ist meine Heimat.“[1]

[1] Vgl. Jahnke, Karl Heinz u. A.: Der antifaschistische Widerstandskampf unter Führung der KPD in Mecklenburg 1933 bis 1945, Berlin 1985, S. 252.

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