Widerstand in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin: Gewerkschaftsfunktionär gibt Eigentum nicht an SA und nimmt sich das Leben

3. Mai 1933

Gewerkschaften Sozialdemokratischer Widerstand

Der SPD-Abgeordnete im Schweriner Stadtparlament, August Lembke, war auch Vorsitzender des Ortskartells des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbunds. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten weigerte er sich, der SA das Gewerkschafts-Eigentum herauszugeben. Er nahm sich am 3. Mai 1933 das Leben.[1]

[1] Vgl. Jahnke, Karl Heinz: Sie dürfen nicht vergessen werden. Widerstand gegen die NS-Diktatur in Mecklenburg 1933-1945, Rostock 2005, S. 17.

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