Widerstand in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock: Heinkelmitarbeiter glaubt nicht mehr an Kriegserfolg und wird verurteilt

22. März 1943

Verächtlichmachung Widerstand am Arbeitsplatz Wehrkraftzersetzung Stalingrad

Rechnungsführer Ludwig Corth der bei Heinkel in Rostock arbeitete sagte am 22. März 1943, nach einer Hitlerrede die sich auf Stalingrad bezog (laut Gerichtsakte): „Den Krieg könnten wir nicht mehr gewinnen, er lasse sich nicht verdummen, so wie er dächten Tausende im Betrieb“. Am 28. Juni 1943 wurde er zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt.[1]

[1] Vgl. Jahnke, Karl Heinz u. A.: Der antifaschistische Widerstandskampf unter Führung der KPD in Mecklenburg 1933 bis 1945, Berlin 1985, S. 232.

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