Widerstand in Mecklenburg-Vorpommern

Penzlin: Lehrerin spricht sich gegen Krieg aus

19. April 1944

Schulen

Am 19. April 1944 stand die Lehrerin Lisbeth Isensee aus Penzlin vor Gericht.

In Wuppertal ausgebombt, hatte sie an ihrer neuen Wirkungsstätte, der Volksschule Penzlin, dem Lehrer und NSV-Ortsgruppenleiter Gehrke gesagt, dass die Stimmung der Wuppertaler Bevölkerung gegen den Krieg ansteige  und der Krieg beendet werden müsse.  Sie wurde zu

eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.[1]

[1] Vgl. Jahnke, Karl Heinz: Der antifaschistische Widerstandskampf unter Führung der KPD in Mecklenburg 1933 bis 1945, Berlin 1985, S. 250.