Widerstand in Mecklenburg-Vorpommern

Wismar: Zweiundzwanzigjährige verteilt auf Werft Flugblätter gegen neue Arbeitsnormen und Berechnungszeiten

1. Februar 1957

Flugblatt Streik Frauen

Eine Zweiundzwanzigjährige wandte sich Anfang 1957 mit auf der Mathias-Thesen-Werft verteilten Flugblättern gegen neue Arbeitsnormen und Berechnungszeiten. Sie forderte dazu auf, ab dem 1. Februar 1957 „keine FDGB-Beiträge mehr zu bezahlen“ und  am 2. Februar 1957 zu streiken. Nach ihrer Festnahme stürzte sie in der U-Haft und verletzte sich schwer. Um diesen Vorfall zu vertuschen wurde sie entlassen.[1]

[1] Vgl. Halbrock, Christian: „Freiheit heißt, die Angst verlieren“ Verweigerung, Widerstand und Opposition in der DDR: Der Ostseebezirk Rostock, Göttingen 2014, S. 433.

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