Widerstand in Mecklenburg-Vorpommern

Wismar: Friedenskreis Wismar gedenkt der Bombardierung der Stadt

15. April 1985

Öffentliche Losungen Friedenskreise Friedensgottesdienste Bausoldaten

Am 15. April 1985 legte der Friedenskreis Wismar, anlässlich des Gedenkgottesdienstes zum 40. Jahrestag der Bombardierung der Stadt Materialien wie „Lieder, Gedichte, Textauszüge und Plakate“ vor. Diese wurden aber „nicht in vollem Umfang von der Vorbereitungsgruppe um den Landessuperintendenten akzeptiert.“ Gegen Proteste musste ein Plakat zurückgesogen werden, mit „dem direkt zur Wehrdienstverweigerung mit der Waffe aufgerufen wurde.“[1]

[1] Halbrock, Christian: „Freiheit heißt, die Angst verlieren“ Verweigerung, Widerstand und Opposition in der DDR: Der Ostseebezirk Rostock, Göttingen 2014, S. 290.

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