Widerstand in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock: CDU-Abgeodneter aus Bremen nennt DDR Unrechtsregime

3. September 1987

CDU Opposition durch Westdeutsche Gorbatschow/Perestroika

In der Debatte der Bürgerschaft Bremens über die „Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bremen in der Bundesrepublik Deutschland und der Stadt Rostock in der Deutschen Demokratischen Republik“ am 3. September 1987 sagte der CDU-Abgeordnete Klein: „Darum, meine Damen und Herren, dürfen wir nicht die Augen vor der politischen Wirklichkeit in der DDR verschließen, wir alle nicht. Natürlich hat es dort Verbesserungen für das Leben der Menschen gegeben. Die Politik der Bundesregierung hat dazu beigetragen, unzweifelhaft. Vielleicht werden die Entwicklungen in der Sowjetunion diese Verbesserungen weiter vorantreiben, Gorbatschow-Effekt, das ist nicht auszuschließen. Aber, meine Damen und Herren, die DDR ist doch nun einmal ein Unrechtsregime, das an die Verwirklichung der Menschenrechte immer wieder erinnert werden muß. Das ist notwendig, und das ist auch legitim. Das ist mindestens so legitim wie im Falle Chiles.“[1]

[1] Probst, Lothar/ Saalfeld, Johannes: Die Städtepartnerschaft Bremen - Rostock: Entstehung, Geschichte und Bilanz, 2010, S. 76.

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