Widerstand in Mecklenburg-Vorpommern

Woosmer: Jugendlicher nach Zwangsumsiedlung wiederholt in Heimatort aufgegriffen

1. Januar 1953

Zwangsumsiedlungen

Ein 15jähriger aus Woosmer wurde nach der Zwangsumsiedlung der Grenzdörfer wiederholt in seinem Heimatort aufgegriffen und anschließend unter Strafandrohung gegen seine Eltern zu diesen zurückgebracht. Auch nachdem er sich umgebracht hatte, durften seine Eltern und sein Bruder nicht nach Woosmer zurück.[1]

[1] Bennewitz, lnge: Widerstand gegen Zwangsumsiedlungen, in: Veen, Hans-Joachim (Hg.): Lexikon. Opposition und Widerstand in der SED-Diktatur, Berlin 2000, S. 382.

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