Widerstand in Mecklenburg-Vorpommern

Wismar: Werftarbeiter sagt, dass es in der DDR keine Freiheit und Demokratie gibt

23. März 1977

Arbeiter Angriffe auf Symbole

Laut MfS-Schlußbericht vom 23. März 1977 sagte ein Wismarer Werftarbeiter zuvor, dass es „in der DDR keine Freiheit und Demokratie gäbe, weil das Ministerium für Staatssicherheit unter der Bevölkerung ein ‚Spitzelsystern’unterhalte.“ Dafür wurde er vom MfS am 27. Januar 1977 in Untersuchungshaft genommen.[1]

[1] Halbrock, Christian: „Freiheit heißt, die Angst verlieren“ Verweigerung, Widerstand und Opposition in der DDR: Der Ostseebezirk Rostock, Göttingen 2014, S. 136.

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