Widerstand in Mecklenburg-Vorpommern

Güstrow: Sozialdemokrat Wilhelm Höcker nach 20. Juli 1944 verhaftet

20. Juli 1944

Sozialdemokratischer Widerstand Aktion Gewitter

„Nachdem die Nationalsozialisten 1933 ihr Regime errichteten, wurde Wilhelm Höcker aus dem Staatsdienst entlassen. Er eröffnete in Güstrow ein Tabakwarengeschäft, das er bis 1945 unterhielt. Damit sicherte er für sich und seine Familie den Lebensunterhalt. Eine illegale politische Arbeit nach dem Verbot der SPD ist nicht nachweisbar. Seine Verhaftung im Umfeld des Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944 erfolgte im Rahmen der Massenverhaftungen von potentiell Verdächtigen. Nach wenigen Wochen wurde er wieder entlassen.“ [1]

[1] Klaus Schwabe: Wurzeln, Traditionen und Identität der Sozialdemokratie in Mecklenburg und Pommern, Schwerin 1999, S. 56f.

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