Widerstand in Mecklenburg-Vorpommern

Bezirk Schwerin: Bauern fliehen vor Abgaben und Kollektivierung

29. Januar 1953

Kollektivierung der Landwirtschaft Landwirtschaft

„Am 29. Januar 1953 wurden am Kontroll- und Passierpunkt Falkensee 45 Bauern aus den Bezirken Magdeburg und Schwerin festgenommen, die versucht hatten, nach Westberlin zu gelangen. Bei der Vernehmung sagten sie aus, dass sie beschlossen hätten, ihre Höfe zu verlassen und zu fliehen, da man ihnen mit Verhaftung gedroht habe, wenn sie die staatlichen Lieferauflagen nicht erfüllen und nicht in die Genossenschaft eintreten würden.“[1]



[1] Klaus-Dieter Müller, Joachim Scherrieble, Mike Schmeitzner (Hrsg.) Der 17. Juni 1953 im Spiegel sowjetischer Geheimdienstdokumente, Leipzig 2008, S. 22.

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